Der alte Zaun ist schon weggerostet, wenn er warm wurde mußte man die Türen im wahrsten Sinn des Wortes auftreten und zudem war er extrem unpraktisch, denn man mußte mitten auf der Hauptstraße stehenbleiben, wenn man rein wollte (um das Tor aufzumachen). Da der dahinterliegende Fahrweg ohnehin zu absolut nix sonst nutzbar ist, habe ich die Idee gehabt, einen öffentlichen Bereich abzuzäunen, damit man in Ruhe reinfahren kann und Platz für eine Paketbox und die Mistkübel entsteht. Und dann erst ein neues Tor setzen. Und wie so oft: Gute Idee, mach das.
Da der Boden dort hart wie Beton ist, haben wir uns von unserem Bagger der Wahl Löcher ausschaufeln lassen. Selbst der Bagger hat sich da extrem schwer getan.

Dann haben wir die Löcher mit handgemischtem Beton gefüllt und Schalsteine gesetzt. Macht Spaß das zu messen und hinzubekommen, weil was nimmt man da als gerade an?

Nach angemessener Trocknungszeit wurden die Steher einbetoniert, mit Nixmix, damit es schnell geht.

Da wir keine Megalatten hatten, wurde Astrid wieder kreativ und hat die passenden Werkzeuge ‘gebaut’. Insgesamt kamen wir überraschend gut hin.

Zwischenzeitlich gab es noch viel Spaß, das alte Tor aus dem Boden zu flexen. Es war schon überall an- und durchgerostet, aber das Flexen wurde deswegen nicht einfacher.
Wieder eine Trocknungszeit später haben wir fast alle Zaunelemente eingehängt, nur das kleine Stück zu einer Mauer ging sich nicht mehr aus. Es zeigt sich aber, wenn der Zaun gerade ist, wie schief der Boden ist. Bedenklich schief, vorallem kann man unter der Türe quasi durchkommen.

Daher habe ich vorgeschlagen, wir füllen das schiefe Loch einmal mit Asphaltbruch auf, bis einmal der Zaun zum Nachbarn angegangen wird und eine komplett neue Einfahrt kommt. Das wird aber noch dauern. Und schon kam der LKW und hat seine ‘Häufchen’ verteilt.

4m³ geraderechen macht auch Spaß, aber es zeigt schon wie es werden kann. Es zeigt aber vorallem, daß da noch 2m³ fehlen.

Also den netten LKW noch einmal geholt und mit dem langen Greifer ein paar Schäufelchen nachfüllen lassen.

Und wieder rechen und viel mit der Rüttelplatte fahren später:

Und zu guter Letzt noch das kleine Zaunstück eingesetzt. Aber natürlich hat das nicht wie ich hoffte eine halbe Stunde gedauert, da ist natürlich alles schief und es hat viel länger gedauert, bis alles an seinem Platz war.

Jetzt fehlt noch ein Betonsockel für die Paketbox, Erde verteilen und noch einmal nachrütteln. Überraschend wie groß die Einfahrt wieder wirkt.